Print Shortlink

Das Anschreiben: Der richtige Betreff

Die Betreffzeile auf dem Bewerbungsschreiben ist das Erste, was dem Personalverantwortlichen ins Auge fällt. Daher sollte sie besonders aussagekräftig, informativ und natürlich korrekt sein. Steht da beispielsweise nur „Ihre Stellenanzeige vom 21.04.2009“, dann weiß man weder, um welche Position sich die Person bewirbt, noch wo diese Stellenanzeige erschienen ist. Man hätte sich den Betreff in diesem Fall also genauso gut sparen können.

Das Wort „Betreff:“ schreibt man heute nicht mehr, es gilt in der Geschäftskorrespondenz als veraltet. Der Betreff steht nach dem Datum, etwa 1-2 Leerzeilen darunter. Man sollte die Betreffzeile durch Fett- oder Kursivdruck kenntlich machen. Dabei macht es nichts, wenn sie über 2 Zeilen geht. Am Ende des Satzes steht kein Punkt.

Angaben im Betreff: Aus dem Betreff sollte hervorgehen, auf welche Stelle Sie sich bewerben und auf welche Stellenanzeige Sie sich berufen. Falls Sie sich initiativ bewerben, sollten Sie hier erwähnen, dass es sich um eine Initiativbewerbung handelt. Haben Sie vorher schon mit dem Personalverantwortlichen telefoniert, können Sie hierauf schon im Betreff Bezug nehmen. Spätestens aber sollten Sie das im anschließenden Fließtext erwähnen.

Beispiele:

  • Bewerbung als Arzt im Praktikum, Ihre Stellenanzeige von 23.04.2009 in der ZEIT
  • Initiativbewerbung als Grafiker in Anlehnung an unser Telefonat vom 12.03.2009
  • Bewerbung als Teilzeit-Bürokraft
  • Produktionshelfer gesucht? Dann bin ich der richtige Mann für Sie (initiativ)

Falls man die genaue Berufsbezeichnung nicht kennt, sollte man im Betreff wenigstens schreiben, in welchem Bereich man arbeiten möchte: Organisation, Vertrieb, Logistik, Produktion etc. Idealerweise sollte man sich aber gezielt auf eine Stelle bewerben und sein Anschreiben in dieser Hinsicht so gut wie möglich darauf ausrichten.

Leave a Reply