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Das Vorstellungsgespräch – auf Stressfragen vorbereiten
Von Bewerbungs-Check | 7.Januar 2010
Wenn Sie es zu einem Vorstellungsgespräch geschafft haben, möchte der Personaler in erster Linie nicht über Ihren letzten Urlaub plaudern. In aller Regel hat er die Aufgabe, den für die ausgeschriebene Stelle besten Kandidaten auszufiltern und wird auch alles dransetzen, dies zu tun. Daher darf man als Bewerber nicht erwarten, dass immer alles harmonisch abläuft. Der Personaler möchte Sie auf Herz und Nieren prüfen, um zu testen, wie Sie in Stress-Situationen reagieren.
Wird der Kandidat nervös oder gar wütend? Reagieren Sie in jedem Fall gelassen und souverän. Und hierauf sollte man bei einem Bewerbungsgespräch vorbereitet sein:
- “Let’s switch into English”: Lernen Sie vorher, wie die wichtigsten Ihrer Stationen im Lebenslauf auf Englisch heißen und formulieren Sie auch gedanklich vorher Ihre Motivation für die Stelle in englischer Sprache. Häufig verlangt der Personalverantwortliche, das Gespräch in Englisch weiterzuführen. Damit testet er einerseits Ihre Fähigkeiten, sich in einer Fremdsprache auszudrücken, andererseits testet er Ihre Stressresistenz. Seien Sie darauf vorbereitet.
- “Ihre Noten sind auch nicht die besten”: Lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Vielleicht sind Ihre Noten nicht die besten, aber Ihre praktischen Leistungen überzeugen dafür umso mehr. Der Personaler hat sie zum Gespräch eingeladen. Wären Ihre Noten dermaßen miserabel, hätte er Sie längst aussortiert.
- “Sie waren aber ziemlich lange an der Uni”: Vielleicht wurde Ihre Studienzeit in die Länge gezogen, weil Sie einen Auslandsaufenthalt absolviert haben und die Seminare an der Heimatuni nicht angerechnet wurden.
- “Wenn Sie so gut sind, warum sitzen Sie dann vor mir und haben noch immer keinen Job?”: Vielleicht hatten Sie einfach noch kein Jobangebot, das Ihnen attraktiv genug erschien – sowohl in Bezug auf die verlangten Herausforderungen als auch auf das gezahlte Gehalt.
Wie auch immer, lassen Sie sich von Stressfragen nicht aus der Ruhe bringen. Bleiben sie bei Ihrer Antwort sachlich, steigen Sie nicht auf Unterstellungen und Behauptungen ein. Lassen Sie sich nicht provozieren und geben Sie schlüssige Erklärungen. Noch ein Tipp: Bleiben Sie lieber bei der Wahrheit. Denn alles andere könnte irgendwann auffliegen und Sie im Nachhinein noch schlechter dastehen lassen.
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