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Das Vorstellungsgespräch und die richtige Kleidung
Von Bewerbungs-Check | 15.Februar 2010
“Kleider machen Leute” sagt ein bekanntes Sprichwort. Und ein anderes: “Für den ersten Eindruck hat man nur drei Sekunden Zeit”. An beiden ist ein bisschen was Wahres dran. Hat man es zum Vorstellungsgespräch geschafft, ist in der Regel ein Ende des Bewerbungsmarathons in Sicht. Um jetzt nichts mehr falsch zu machen, sollte man versuchen einen guten Eindruck bei der Firma und dem Personalverantwortlichen zu hinterlassen.
Das Thema “Kleidung” sollte nicht überwertet werden, aber in vielen Berufen möchte der Personaler hier einfach sehen, ob Sie in der Lage sind, die Firma nach außen hin zu repräsentieren. Daher sollte man auf jeden Fall auf ein gepflegtes Äußeres achten. Außerdem drückt man mit der richtigen Kleidung die Wertschätzung gegenüber seinem Gesprächspartner aus. Am wichtigsten ist es, sauber und gepflegt zu erscheinen und neutral zu riechen – egal um welche Stelle und in welchem Beruf man sich bewirbt. Grundsätzlich gilt es, auf folgendes zu achten:
- Die Kleidung sollte zur ausgeschriebenen Stelle passen. Für eine Position in der Bank oder bei einer Versicherung ist ein Anzug mit Krawatte obligatorisch. Die Schuhe sollten geputzt sein. Bewirbt man sich in einer jungen Agentur, z. B. einer Werbeagentur, kann man auch mit modischer aber dennoch gepflegter Kleidung punkten und mit einem Anzug leicht overdressed wirken. Im Zweifel oder wenn man die jeweiligen Gepflogenheiten der Firma nicht kennt, sollte man jedoch lieber riskieren als overdressed angesehen zu werden anstatt für ein zu lässiges Outfit Punktabzug zu kassieren.
- Verzichten sollte man nach Möglichkeit auf zu viel Schmuck, Tattoos und Piercings wenn möglich etwas verstecken. Vorsicht auch mit teuren Marken. Ein leichtes Understatement wirkt hier sympathischer als das Protzen mit der neuesten Rolex und den teuersten Schuhen.
- Die Kleidung sollte bequem sitzen und nicht kratzen, damit man sich beim Gespräch entspannen kann. Lieber vor dem Gespräch schon mal eintragen. Das Gleiche gilt für Schuhe. Nichts ist unangenehmer als Blasen an den Füßen, vor allem wenn noch ein Rundgang durch die Firma mit Vorstellung bei den Kollegen ansteht.
Spezielle Tipps für Frauen
Das Zurschaustellen der weiblichen Reize sollte unterbleiben. Lieber insgesamt etwas dezenter auftreten, vom Make Up bis zu den getragenen Farben. Geeignet ist z. B. ein Kostüm, ein Hosenanzug oder eine entsprechende Kombination. Auch die Absätze an den Schuhen sollten nicht zu hoch sein, um Peinlichkeiten durch einen abgebrochenen Absatz oder ein Stolpern zu vermeiden.
Spezielle Tipps für Männer
Am besten macht sich eine Kombination oder ein Anzug. Hemd und Hose sollten gebügelt sein. Die passende Krawatte nicht vergessen! Farbige Krawatten sind O.K. auf Comics sollte man aber bitte verzichten. Heute schon rasiert? Gehen Sie nicht mit 3-Tage-Bart zum Vorstellungsgespräch und achten Sie auf ein wirksames Deo. Die Fingernägel sollten selbstverständlich sauber und geschnitten sein. Der Besuch beim Friseur sollte einige Tage vor dem Termin erfolgen. Denn oftmals wird man vom Haarkünstler so “zugerichtet”, dass man sich selbst nicht mehr erkennt und die Frisur eventuell gar nicht dem eigenen Typus entspricht. Außerdem pieksen die frisch geschnittenen Haare zwischen Hemd und Haut.
Topics: Vorstellungsgespräch | 4 Kommentare »


11.März 2010 at 16:51
toller artikel. deine tipps sind gold wert. die werden echt vielen menschen beim vorstellungsgespräch helfen.
4.April 2010 at 01:07
Super Beitrag, sehr Informativ und gut Geschrieben. Da schaut man doch gerne mal wieder auf dieser Website vorbei! Alles Gute aus dem Norden.
21.April 2010 at 16:14
Schöner Artikel – danke! Was man auch erwähnen sollte bei der Kleidung für den Job bzw. das Gespräch ist, dass man nicht viel schicker oder edler angezogen ankommt wie es der künftige Chef tut. Das ist oft sehr unangebracht.
9.Juni 2010 at 15:50
Wichtig ist auch, dass man nach außen/dem Gesprächspartner gegenüber niemals zeigt, wenn man sich im vorgebenen Kleidungsstil unwohl fühlt. Man muss das Outfit nicht lieben, aber man muss lernen sich darin natürlich zu bewegen, auch wenn es ganz und garnicht dem persönlichen Geschmack entspricht.
Außerdem sollte man sich nicht übertrieben einduften. Nicht nur weil ein starker Parfumgeruch bei manchen Menschen Kopfschmerzen oder andere Beschwerden verursacht. Es kann auch sein, dass der Duft nicht gut ankommt, weil die Geschmäcker einfach verschieden sind. Besser ist es, man verwenden stattdessen ein geruchloses/dezentes Parfum/Deo.