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Die Anschrift im Bewerbungsschreiben

Benutzt man einen Fensterumschlag, sollte man auf die richtige Position der Empfängeranschrift achten. Diese beträgt nach der DIN-Norm 50,8 mm unterhalb der oberen Blattkante. Wenn man allerdings eine dicke Mappe benutzt, sollte man ausprobieren, ob die Anschrift damit wirklich noch im Sichtfenster erscheint. Nutzt man kein Sichtfenster, braucht man sich auch nicht sklavisch an die Norm zu halten.

Was tut man nicht mehr?

Das früher häufig gelesene „An“ oder „zu Händen von“ bzw. „z.Hd.“ ist heute nicht mehr üblich, bei Bewerbungen an Behörden aber erlaubt: „An das Bürgermeisteramt Kastroprauxel“.

Richtet man seine Bewerbung an eine bestimmte Person (was man wenn möglich immer tun sollte), dann steht der Name dieses Ansprechpartners unter dem Firmennamen. Die Anrede erfolgt im Akkusativ, es heißt also „Herrn xyz“, bzw. „Frau xyz“ und nicht „Herr xyz“. Vor dem Ort kommt heute keine Leerzeile mehr. Anbei ein Beispiel für die korrekte Formatierung der Anschrift:

Rosenrot GmbH
Herrn Roland Koch
Breitenbachstraße 7
12345 Dresden

Internationale Anschriften

Bewirbt man sich im Ausland, ist die Länderkennung nicht mehr wie früher mit Bindestrich vor die Postleitzahl zu stellen: CH-6768 Bern.

Statt dessen sollte man den Empfängerort in der Landessprache angeben, das Zielland aber auf Deutsch (schließlich landet das Dokument auf der deutschen Post 😉 und die Unterlagen sollen auch irgendwann ankommen).

Beides schreibt man am besten in Großbuchstaben. Beispiel:

Unicef
Frau Rosa Rot
Avenue Appia 20
1211 GENEVE
SCHWEIZ

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