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Häufiger Arbeitgeberwechsel – positiv oder negativ?

Außer den schulischen Qualifikationen und der Berufsausbildung spielt bei einer Bewerbung natürlich auch die Berufserfahrung eine Rolle. Doch wie wirkt es nun auf den Personaler, wenn man häufig die Stelle gewechselt hat?

Generell kommt es natürlich drauf an, weshalb man die Stelle jeweils gewechselt hat. Kann man dies nicht gut begründen oder geht aus den Zeugnissen gar hervor, dass der Arbeitnehmer nicht genau weiß was er will, gilt er schnell als flatterhaft und hat schlechte Chancen auf eine Neueinstellung.  Aber im Grunde werden häufige Jobwechsel von Arbeitgeber zu Arbeitgeber stets unterschiedlich bewertet. Während die Einen langjährige Zugehörigkeit zu einem Unternehmen mit Loyalität gleichsetzen, unterstellen andere wiederum mangelnde Flexibilität. Es kommt auch ein bisschen auf die Branche an. Im IT-Sektor oder Consulting-Bereich wird ein häufiger Stellenwechsel oft gerne gesehen. Hier stehen die Stellenwechsel oft für Weiterentwicklung und die Suche nach neuer Herausforderung. Im Handwerk hingegen ist ein häufiger Stellenwechsel oft nicht so gerne gesehen. Auch die Aufgabe einer Selbständigkeit wird von vielen Personalern unterschiedlich gewertet: Während so mancher damit berufliches Versagen verbindet, sehen andere es wiederum als wertvolle Erfahrung und schätzen die Selbständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein solcher Bewerber. Hier kommt es immer auf die Details an und wie gut man das Aufgeben der Selbständigkeit verkauft.

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